Kleine und mittlere Unternehmen haben oft weder Budget noch Personal für ein ausgewachsenes Gesundheitsmanagement. Das bedeutet aber nicht, dass sie nichts tun können. Im Gegenteil: Gerade in KMU können mit einfachen Mitteln grosse Wirkungen erzielt werden. Der persönliche Kontakt und die flachen Hierarchien bieten Chancen, die Grossunternehmen oft nicht haben.

Prävention ohne grosses Budget

Die wirksamsten Präventionsmassnahmen kosten oft wenig oder gar nichts. Ein regelmässiges Gespräch zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden über Arbeitsbelastung kostet nur Zeit. Eine Kultur der Wertschätzung entsteht durch Verhalten, nicht durch Programme. Und flexible Arbeitszeiten erfordern vor allem Vertrauen.

Regelmässige Gespräche

Monatliche Kurzgespräche zur Arbeitsbelastung schaffen Vertrauen und ermöglichen frühzeitiges Eingreifen.

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Flexible Arbeitszeiten

Gleitzeitmodelle oder Homeoffice Möglichkeiten reduzieren Stress und erhöhen die Zufriedenheit.

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Teamaktivitäten

Gemeinsame Pausen, Ausflüge oder Sport stärken den Zusammenhalt und bieten Ausgleich.

Geringes Budget
Klare Aufgabenverteilung

Dokumentierte Verantwortlichkeiten reduzieren Konflikte und verhindern Überlastung einzelner.

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Der Vorteil kleiner Teams

In KMU kennt oft jeder jeden. Das ermöglicht eine persönliche Führung, die in grossen Organisationen kaum möglich ist. Führungskräfte bemerken Veränderungen bei Mitarbeitenden schneller und können früher reagieren. Diesen Vorteil gilt es zu nutzen. Achten Sie auf Warnsignale wie zunehmenden Rückzug, häufige kleine Krankheiten oder ungewohnte Gereiztheit.

Investition die sich rechnet

Jeder Ausfalltag eines Mitarbeitenden kostet ein KMU durchschnittlich mehrere hundert Franken direkt und indirekt. Präventive Gespräche und ein gutes Arbeitsklima sind damit eine der rentabelsten Investitionen überhaupt.

Externe Unterstützung nutzen

Auch wenn ein internes BGM Team nicht möglich ist, können KMU externe Ressourcen nutzen. Krankenkassen bieten oft kostenlose Präventionsprogramme an. Die Suva und Branchenverbände haben Schulungsmaterialien. Und für akute Fälle gibt es spezialisierte Anlaufstellen für Überlastung und Burnout, an die Mitarbeitende verwiesen werden können.

Wichtig ist vor allem die Haltung der Führung. Wer als Chef zeigt, dass ihm das Wohlergehen der Mitarbeitenden wichtig ist, schafft damit bereits einen grossen Teil der Prävention. Authentisches Interesse lässt sich nicht durch Programme ersetzen, aber auch nicht kaufen, es muss echt sein.

Professionelle Unterstützung für Ihr Team

Manchmal braucht es externe Hilfe, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

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