Psychische Erkrankungen sind mittlerweile einer der häufigsten Gründe für Arbeitsausfälle in der Schweiz. Dabei sind sie oft vermeidbar, wenn frühzeitig gehandelt wird. Die Arbeitswelt hat einen erheblichen Einfluss auf die psychische Gesundheit, sowohl positiv als auch negativ. Unternehmen tragen Verantwortung, aber auch jeder Einzelne kann aktiv etwas für sein Wohlbefinden tun.
Was die psychische Gesundheit beeinflusst
Am Arbeitsplatz wirken zahlreiche Faktoren auf die Psyche ein. Manche schützen und stärken, andere belasten und gefährden. Das Verständnis dieser Faktoren ist der erste Schritt zu einer gesünderen Arbeitsumgebung.
Handlungsspielraum
Wer mitbestimmen kann, bleibt gesünder
Soziale Unterstützung
Kollegiale Beziehungen als Schutzfaktor
Anerkennung
Wertschätzung der eigenen Leistung
Work Life Balance
Gesunde Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben
Warnsignale erkennen
Psychische Belastungen zeigen sich oft zuerst durch veränderte Verhaltensweisen. Wer sich zunehmend zurückzieht, gereizt reagiert oder Konzentrationsprobleme entwickelt, sollte aufmerksam werden. Auch körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Verdauungsprobleme können Hinweise auf psychische Überlastung sein. Bei anhaltenden Beschwerden kann Hypnose bei Erschöpfung nachhaltige Entlastung bringen.
Schweizer Zahlen
Gemäss Job Stress Index des SECO fühlt sich jeder vierte Erwerbstätige in der Schweiz am Arbeitsplatz emotional erschöpft. Die volkswirtschaftlichen Kosten arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen werden auf mehrere Milliarden Franken geschätzt.
Was Unternehmen tun können
Die Führungskultur hat den grössten Einfluss auf die psychische Gesundheit der Belegschaft. Führungskräfte sollten für das Thema sensibilisiert werden und wissen, wie sie belastete Mitarbeitende ansprechen können. Regelmässige Gespräche, echtes Interesse an den Menschen und eine offene Fehlerkultur schaffen die Basis für ein gesundes Arbeitsklima.
Strukturelle Massnahmen wie flexible Arbeitszeiten, klare Stellenbeschreibungen und faire Arbeitsverteilung reduzieren Belastungen. Wichtig ist auch, dass Hilfsangebote niederschwellig zugänglich sind und die Inanspruchnahme nicht stigmatisiert wird. Eine offene Kommunikation über psychische Gesundheit trägt dazu bei, Vorurteile abzubauen und Betroffene zu ermutigen, sich Unterstützung zu holen.
Professionelle Begleitung
Manchmal braucht es mehr als innerbetriebliche Massnahmen.
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